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Presse

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Pressemeldungen

Österreichischer Textilveredler rüstet weiter auf

Promotexx war 2012 der europaweit erste Anwender der Avalanche 951; jetzt gehört die Firma mit der Investition in die Avalanche 1000 wieder zu den Vorreitern im digitalen Bekleidungsdruck.

Wie Promotexx-Geschäftsführer Werner Hintsteiner berichtet, hat sich der Digitaldirektdruck bei Promotexx im Jahr 2013 zur umsatzstärksten Veredelungsart entwickelt und den Siebdruck überflügelt – Tendenz stark steigend. Die Kornit Avalanche 951 sei im vergangenen Jahr durchschnittlich im Eineinhalb-Schichtbetrieb gelaufen. „Dies ist für das erste Jahr nach der Anschaffung als Erfolg zu bewerten“, zeigt er sich zufrieden.

Höhere Produktivität als Investitionsgrund
Der Grund für die Investition in die schnellere Avalanche 1000 war seinen Aussagen zufolge vor allem die höhere Produktivität bei farbigen und schwarzen Textilien pro Operator.
Mit dieser sei er bei der Avalanche 951 nicht zufrieden gewesen. Der Betrieb der neuen Avalanche 1000 habe hingegen beim Druck auf dunkle Shirts zu einer Steigerung der Produktivität um circa 100 Prozent geführt. Die Produktivität beim Druck auf weiße Textilien hätte sich natürlich auch verbessert; dies sei aber nicht der ausschlaggebende Faktor für die Anschaffung der Avalanche 1000 gewesen.
Die höhere Produktivität ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Avalanche 1000 im Vergleich zu dem Modell 951 mit doppelt so vielen Druckköpfen arbeitet. Mittlerweile sorgen 6 CMYK-Druck-Köpfe und 8 Weiß-Köpfe für einen sehr hohen Output – und das, wie Werner Hintsteiner betont, „bei ausgezeichneter Qualität“. Die Avalanche 951 hat eine Druckbahn von circa 7 Zentimetern, die Avalanche 1000 eine Bahn von etwa 12 Zentimetern; das heißt, die Maschine druckt in einem Zug 5 Zentimeter mehr. Zudem wurde eine neue Serie von Druckköpfen – konkret die Spectra Polaris Köpfe – in die Avalanche 1000 eingebaut. Sie würden bei dieser Geschwindigkeit eine noch bessere Qualität bringen. Auf weiße T-Shirts kommt Promotexx mit der Maschine bei einem Format von 40 mal 50 Zentimetern auf einen Output von circa 150 Shirts pro Stunde. Für Motive im A4-Format liegt dieser Wert gar bei 200 Stück. Bei farbigen Shirts beträgt die Produktivität bei den genannten Formaten 70 beziehungsweise 100 Exemplare. „Der Produktionsoutput bezieht sich auf unsere Xact-Qualität – alles zu besten Einstellungen.“
Zu den weiteren Verbesserungen gegenüber der „alten“ Avalanche zählt der Kopf hinter Promotexx das interne Luftbefeuchtungssystem . Dies stelle ein nettes Zusatzfeature dar und funktioniere sehr gut. Es garantiere eine optimale Luftbefeuchtung. Schließlich spielt die optimale Luftfeuchtigkeit im Digitaldruck eine große Rolle, da es sonst zu partiellen Druckdüsenausfällen kommen kann. Bei der Avalanche 951 hatte Promotexx provisorische, externe Luftbefeuchter zum Einsatz gebracht.

Zudem seien die internen Prozesse bei der Avalanche 1000 nochmals verbessert worden. Purge und Pre-Treatment würden nun - optimiert auf Druckprozess – schneller funktionieren. Weiter führt Werner Hintsteiner aus, dass die Software auf das Doppelpaletten-System so abgestimmt sei, dass der Primer-Prozess immer circa 10 Sekundenvor Beginn des Druckprozesses beginnt, was den Vorteil eines optimalen Primer-Auftrags mit sich bringe.
Natürlich hat Werner Hintsteiner vor seiner Investition in die neue Avalanche auch andere Maschinen unter die Lupe genommen. „Wir haben uns die Aeoon Kyo Serie in Kramsach angesehen. Die Kyo 12 mit integrierter Pre-Treatment Station war unser Benchmark zur Avalanche 1000. Die Maschine war eine Überlegung wert“. Für die Aeoon hätten die günstigeren Tintenpreise und die vermeintlich höhere Produktivität gesprochen. Er habe sich aber letztendlich aufgrund des besseren Pre-Treatmentsystems, der GOTS-zertifizierten Tinte und den bereits guten Erfahrungen mit den verlässlichen Lösungen des renommierten Herstellers Kornit für die Avalanche 1000 entschieden. Darüber hinaus bevorzugt er das Nass-in-Nass-Drucksystem von Kornit, bei welchem die Farbe auf den nassen Primer gedruckt wird.

Stärkung gegenüber ausländischer Konkurrenz
Werner Hintsteiners Kalkulation zufolge sollte die tägliche Produktion bei ungefähr 800 Positionen liegen, damit sich die Investition in die Avalanche 1000 für Promotexx rechnet. Allerdings hänge dies auch von der Größe der durchschnittlichen Aufträge ab. „Bei 100 Stück sind die Margen natürlich höher als bei 1.000 Stück.“ Das Marketing spiele dabei eine zentrale Rolle. Um diese Menge täglich zu produzieren, gelte es, den europäischen Markt zu bedienen. Hierfür seien ein mehrsprachiger Internetauftritt, Messebesuche, die Intensivierung des Wiederverkäufersystems und PR unerlässlich. So kündigt Werner Hintsteiner auch an, in diesem Jahr eine Filiale in Hamburg zu eröffnen, um den deutschen Kunden noch mehr Service bieten zu können. „Heutzutage werden sehr viele Aufträge in Niedriglohnländer ausgelagert. Die Positionierung als flexibler, regionaler, hochwertiger und ökologischer Textilveredler ist daher umso wichtiger.“
Für die Textilveredler aus dem deutschsprachigen Raum steige vor allem die Konkurrenz zu Lohndruckern in Niedriglohnländern innerhalb Europas. Eine hohe Anzahl von Produktionen würde nach dorthin vergeben. Viele Unternehmen bieten nach Werner Hintsteiners Einschätzung Siebdruck an, „aber die wenigsten produzieren noch selbst – gleichzeitig wird der Markt aber immer schnellebiger.“ Es sei jedoch kaum möglich, die geforderte Flexibilität in Bezielen. Und hier spielt der Digitaldruck bei dem österreichischen Unternehmen eine wesentliche Rolle. Im Wiederverkäufersegment könne es nun dank der Avalanche 1000 „mehr als nur konkurrenzfähige Preise beim 4-Farb-Direktdruck auf farbige Textilien“ anbieten. Durch die höhere Produktivität der Maschine sei romotexx in der Lage gewesen, die Preise für Wiederverkäufer um circa ein Drittel zu senken, was bedeutet, dass ein A4-Druck nun schon ab 1,40 Euro zu haben ist. Durch die Stärkung der Technologieführerschaft komme es außerdem zu wesentlichen Synergien mit anderen Veredelungsarten. Dies stärke den Umsatz und lasse Promotexx zusätzliche Marktanteile gewinnen. XDIe höhere Produktivität in Kombination mit günstigeren Wiederverkäuferpreisen und einer wachsenden Nachfrage in diesem Segment lassen mich frohen Mutes in das neue Jahr schauen“, kommentiert Werner Hintsteiner.

Trend hin zu Biomaterialien
Als einen der die Gegenwart bestimmenden Trends nennt Werner Hintsteiner die ökologische Textilveredelung; sie werde immer mehr zum mainstream. Mittlerweile betrage der Umsatz von Biomaterialien bei Promotexx bereits circa 50 Prozent. „Seit 2013 haben wir unseren ökologischen Standard mithilfe der GOTS-Zertifizierung für unsere Kunden objektiviert“, berichtet er. Als vielversprechend erachtet der Geschäftsführer von Promotexx auch den Großformatdruck auf Textilien. Hier erwartet er ein hohes Wachstum. Natürlich gebe es bei größeren Mengen den Rollendigitaldruck, aber die Nische zwischen 10 und 200 Exemplaren pro Motiv bearbeite kaum jemand. Eine von diversen Marktanalysten vorausgesagte Entwicklung, dass in Zukunft auch der Digitaldruck auf außergewöhnliche Materialien wie zum Beispiel Leder, Leinen oder Seide zunehmen wird, sieht Werner Hintsteiner allerdings nicht. Der Anteil der zu bedruckenden restlichen Materialien abseits von Baumwolle und Polyester sei verschwindend gering und komme eigentlich nur beim Großformatdruck vor. Wichtiger als die Materialien selbst sei vor allem ihre technische Ausrüstung. Jedes abweichende Material müsse zuvor getestet werden – dies mache Kleinstserien eher unrentabel. Als interessante Materialien für den Druck mit den Kornit-maschinen erachtet er dennoch Seide und Denim.

Siebdruck bleibt weiter wichtig
Zwar ist Werner Hintsteiner der Ansicht, dass mit der Anschaffung der Avalanche 1000 die Produktivität im Digitaldruck dem Siebdruck in seinem Unternehmen jetzt kaum mehr nachsteht – „bei besserer Qualität und das alles im GOTS_zertifizierten Textildruck“ ; ein Siebdruckkarussell hat er aufgrund der Neuinvestition allerdings nicht abgeschafft. „Siebdruck wird im Bereich der Textilveredelung immer eine gewichtige Rolle spielen“, ist der Promotexx-Chef überzeugt. Die hohe Produktivität in Kombination mit dem um vieles günstigeren Farben werde sicherlich auch in absehbarer Zukunft für das Siebdruckverfahren sprechen. Um zu entscheiden, ob Promotexx einen Auftrag mittls Siebdruck oder Digitaldruck produziert, kalkuliert Werner HIntsteiner den Job zu Selbstkosten für sich und vergleicht die Spannen. Der Siebdruck ommt dann bei größeren, unkomplizierten Jobs zum Zug. Die Lieferzeit, die Anzahl der Farben und der Kunde spielen dabei eine Rolle. Bei etwas komplizierteren Kunden sei der Digitaldruck von Vorteil. Druckgrößen und farben können nämlich einfach ohne aufwendige neue Sieberstellung geändert werden. Bei großen Rahmenaufträgen spiele dann der Siebdruck seine Vorteile aus. Arbeitsbekleidung zum Beispiel bedruckt Promotexx grundsätzlich mit dem abriebfesteren Transfersiebdruck. Teure Träger wie Jacken und Sweater ebenso. Im Direktsiebdruck bedruckt der Textilveredlungsspezialist vor allem T-Shirts und Baumwolltaschen.

Quelle: SIP Fachmagazin für Siebdruck & Digitaldruck Ausgabe 1.2014
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Bekleidungsdirektdruck in neuen Produktivitätssphären

Mit der Avalanche hat Kornit einen Bekleidungsdirektdrucker im Programm, den man fast schon als industrielle Maschine bezeichnen kann. Wir haben mit zwei Anwendern des Systems gesprochen.

Quelle: SIP Fachmagazin für Siebdruck & Digitaldruck 28. Jahrgang Ausgabe 5.2012
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Frischer Wind

Ein Hirsch aus silbernen Strasssteinen, ein buntes Bandlogo oder ein edler Firmenschriftzug aus Flock – so vielfältig wie die T-Shirt-Motive sind auch die Möglichkeiten, diese zu veredeln. Promotexx aus Wien hat es sich zur Aufgabe gemacht, auch die letzten Gestaltungsgrenzen zu sprengen und die Veredelung von T-Shirts in allen Formen und Farben für jeden Geldbeutel erschwinglich zu machen. Ein persönlicher und individueller Service steht dabei im Mittelpunkt des Unternehmens. Schließlich ist die schönste Veredelung nichts wert, wenn sie nicht den Vorstellungen des Kunden entspricht. So gibt es nicht nur im Web, sondern auch in der Wiener- Zentrale einen übersichtlichen Schauraum, mit T-Shirt-Samples und Druckarttechniken.

Es war einmal
Aber von vorne: Der heute 33-jährige Werner Hintsteiner war schon zu Schulzeiten von der kreativen Arbeit mit Farben fasziniert. Seine ersten Erfahrungen im Bereich des professionellen Textildrucks generierte er während eines Praktikums in einer österreichischen Textildruckerei. Die Leidenschaft für das tägliche Experiment – den Textildruck –, ging dem Absolventen auch während seines Betriebswirtschaftsstudiums nicht verloren. 2002 wagte er es schließlich, seine Leidenschaft zum Beruf zu machen und gründete das Ein-Mann- Unternehmen Promotexx. Den ersten Drucker stellte er in sein eigenes 45 qm großes Apartment. Seitdem hat sich einiges geändert: So ist Promotexx nach stetiger Vergrößerung auf ein Produktionsareal von 180 qm Fläche und an drei Standorten in Wien, Graz und Villach angewachsen. Es ist zu einem elfköpfigen, mittelständischen Wiener Vorzeigeunternehmen in der Textilveredelungsbranche geworden. Hintsteiner verrät sein Erfolgsgeheimnis: »Die unglaubliche Entwicklung von Promotexx ist einerseits dem hohen Qualitätsbewusstsein der Mitarbeiter und andererseits der Portfolio-Erweiterung durch den Digital-Direkt- Druck-4C zu verdanken.«

Nichts ist unmöglich
Mit seinem hochmodernen Maschinenpark bietet das Textilunternehmen heute ein breites Produkt-Portfolio. Arbeitsbekleidung wird mit Transfers der neuesten Generation und der fast automatischen Inominiprint VS3PA abriebfest veredelt. Sportbekleidung wird mit haptischen Flockeffekten aufgewertet. Großaufträge werden in der Serienproduktion mittels eines Zehn-Farben-MHM-Automatik-Direktsiebdruck-Karussells produziert, einzeln kontrolliert und danach termingerecht durch eine Spedition des Vertrauens ausgeliefert. Und um die stetig wachsende Nachfrage nach hochauflösenden, vielfarbigen Druckmotiven befriedigen zu können, wurde die Kornit-Technologie- Thunder 932 NDS im September 2009 direkt aus Israel importiert. Sie war die erste Industrielösung von Kornit, die in den Maschinenpark von Promotexx eingezogen ist. Über die Jahre wurden nicht nur Hunderte von Textilprojekten mit ihr realisiert, sondern auch viele Erfahrungen gesammelt. Und da die positiven Rückblicke überwogen haben, fiel es dem Textilunternehmen nicht schwer, sich für die Investition in eine neue Kornit Avalanche 591 zu entscheiden. »Mit der ersten Kornit-Direktdruckmaschine im deutschsprachigen Raum ist Promotexx Vorreiter bei der modernsten Veredelungstechnik und setzt nicht nur neue Maßstäbe bei der Qualität, sondern auch bei den Preisen«, freut sich Hintsteiner. So ist es mit der Einführung der Kornit Avalanche möglich, bis zu 30 Prozent bei den Produktionskosten einzusparen. Da freut sich nicht nur Promotexx, sondern auch der Kunde.

Ein neuer Partner
Die Kornit Avalanche 591 druckt mit acht Farb- und vier Weißdruckköpfen zu jeweils 256 Düsen und ermöglicht so gestochen scharfe 4C-Drucke auf textilem Untergrund. Durch die Kornit-Farbtechnologie schafft sie es, sowohl hauchzarte Pastelltöne als auch intensivste Volltöne auf den Textilien zu verewigen. »Natürlich könnte man jedes dieser Motive auch im Siebdruck drucken. Dabei würde man jedoch – je nach Aufwand – Auflagenhöhen von indestens 500 Stück benötigen. Somit eignet sich der Digitaldruck bei mittelgroßen Auflagen besser – auch bei vielfarbigen und komplexen Motiven «, erklärt Hintsteiner. Auch die Veredelung von Großformaten bis zu 90 x 60 cm ermöglicht die neue Digitaldruck-Maschine. Durch diese Eigenschaft können abfallende Drucke sowie Rundumdrucke für Modeschaffende realisiert werden. Materialien wie etwa Leder, Leinen, Denim, Seide und Polyester oder bis zu fünf cm dicke Materialien, also Taschen oder Kissen lassen sich ebenfalls problemlos bedrucken. Und diese neuen Möglichkeiten bringen natürlich auf neue Ideen: So plant Promotexx einen Laden für individuelle Mode und will damit die Wiener Einkaufsstraßen aufmischen.

Grün sind alle meine Kleider
Doch nicht nur eine freundliche Preispolitik und ein breites Dienstleistungsangebot liegen der Wiener Textildruckerei am Herzen. Auch die umweltschonende und hochqualitative Veredelung von Bekleidung ist seit dem Gründungsjahr ein fixer Bestandteil der Firmenpolitik. So gibt es eine eigene Modemarke, die für unveredelte T-Shirts aus Bio-Baumwolle steht. Diese werden auch nur mittels erneuerbarer Windenergie erzeugt. »Ein fair gehandeltes und umweltbewusst produziertes T-Shirt kostet im Schnitt nicht mehr als einen zusätzlichen Euro. Die Nachfrage an nachhaltig produzierter Ware befindet sich im Wachstum. « Die Grundlage der Firmensparte bilden T-Shirts der Bio-Marke Earth Positive. Sie sind zu 100 Prozent biologisch und erfüllen die Kriterien des Global Organic Textile Standard. Da treffen die Öko-Tex-100- zertifizierten, Formaldehyd-freien Druckfarben, mit denen die Kornit Avalanche 951 produziert, direkt ins Schwarze. Und auch im Siebdruck wird der Umweltgedanke durch die Verwendung von Plastisol-Farben der neuesten Generation, die keine chemischen Weichmacher mehr beinhalten, mgesetzt. Dadurch sind die Farben sogar für die Veredelung von Kleinstkinderbekleidung geeignet. »Ich will die gesamte Textildruckerei zukünftig mit Öko-Strom betreiben«, sagt der 33-jährige Geschäftsführer. Der Anfang ist gemacht. Denn der Rasen vor dem Firmensitz in Brigittenau wird schon mit der Hand gemäht.

Quelle: large format 4 / 12
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Veredelung in Großformat

Am Stand von Heinz Walz informierte Werner Hintsteiner, Geschäftsführer des in Wien ansässigen Textilveredelungsspezialisten promotexx, als erster Anwender der Kornit Avalanche 951 im deutschsprachigen Raum über deren Leistungseigenschaften. Die Avalanche arbeitet mit jeweils zwei CMYK- und vier Weiß-Druckköpfen von Spectra. In guter Qualität bedruckt sie laut Werner Hintsteiner bis zu 200 helle beziehungsweise 150 dunkle Shirts pro Stunde. Die maximale Auflösung beträgt 630 dpi. Dank einer Doppelpalette lassen sich gleichzeitig zwei 40 mal 50 Zentimeter große Motive, oder optional ein Motiv bis 60 mal 90 Zentimeter, mit wasserbasierten und formaldehydfreien Öko-Tex 100-zertifizierten Tinten drucken. Neben einer Universalpalette sind auch Paletten für beispielsweise Ärmel, Kindershirts und Kappen erhältlich. "Der Workflow mit der Avalanche hat inzwischen fast Siebdruckcharakter; dies hängt nicht zuletzt damit zusammen, dass Kornit die einzige Firma im Bereich des digitalen Bekleidungsdrucks ist, bei der alles – Maschine, Tinte und Software – aus einer Hand kommt", gab Werner Hintsteiner zu Protokoll. Einzig bei Strichmotiven, Vollflächen und hohen Losgrößen sieht er den Siebdruck noch im Vorteil gegenüber dem Digitaldirektdruck. Der Preis einer voll ausgestatteten Avalanche beläuft sich auf circa 215.000 Euro. "Um die letzten Zweifel hinsichtlich des digitalen Direktdrucks auszuräumen, sind wir gerne bereit, Interessenten kostenlose Andruckmuster zur Prüfung der Veredelungsqualität zu übersenden", so der promotexx-Geschäftsführer. Walz hat mittlerweile auch speziell für den Digitaldruck konzipierte Durchlauftrockner mit abgedeckten IR-Strahlern im Portfolio.

Quelle: – SIP Fachmagazin für Siebdruck & Digitaldruck 28. Jahrgang Ausgabe 2.2012
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Veredelung in Großformat

Das Wiener Textilveredelungsunternehmen promoteXx ist nach
eigenen Angaben der erste Eigentümer des neuen Digitaldirektdruckers
Kornit-Avalanche 591 im deutschsprachigen Raum. Die
Kornit-Avalanche 591 ist laut Unternehmensmitteilung der weltweit
größte industrielle Digitaldirektdrucker.
Seit September 2009 vertraut promoteXx dem innovativen Konzept
des Direktdigitaldrucks von Kornit. Ein Vorteil des neuen Druckers
sollen die acht Farb- und vier Weißdruckköpfe zu jeweils 256 Düsen
sein, mit welchen sich gestochen scharfe 4C-Drucke auf textilem
Untergrund realisieren lassen sollen. Die Farbtechnologie
macht laut Unternehmen möglich, komplexe Grafikdrucke mit
hauchzarten Pastelltönen sowie intensive Volltöne auf den Texti -
lien zu verewigen. Die gesamten Tinten des Kornit-Avalanche sind
nach Öko-Tex Standard 100 zertifiziert.
Mit der neuen Maschine soll es außerdem möglich sein, auf wasserbasierende,
formaldehydfreie Tinte für die Veredelung von Textilien
zurückzugreifen. Der weiche Textilgriff des fertigen T-Shirts
rundet das österreichische Qualitätsprodukt nach Angaben von
promoteXx ab. Die Kornit-Avalanche 951 ermöglicht auch die Veredelung
mit einer Palettengröße von Großformaten von bis zu 90
mal 60 cm, so das Unternehmen. Durch diese Eigenschaft können
abfallende Drucke und auch Rundumdrucke für Modeschaffende
realisiert werden. Besonders interessant sei der Großformatdruck
für die Veredelung von noch nicht konfektionierten Zuschnitten
im Rahmen von Sonderproduktionen. Auch Materialien wie etwa
Leder, Leinen, Denim, Seide und Polyester sollen sich nun erstmals
mit hochkomplexen Grafiken veredeln lassen.
„Mit der ersten Kornit-Avalanche 951 im deutschsprachigen Raum
ist promoteXx Vorreiter bei der modernen Veredelungstechnik und
setzt nicht nur neue Maßstäbe bei der Qualität, sondern auch bei
den Preisen“, so Mag. Werner Hintsteiner, Geschäftsführer von
promoteXx. Mit der Einführung der Kornit-Avalanche soll es möglich
sein, die Preise um bis zu 30 Prozent zu reduzieren.
Der Fokus des Unternehmens liegt in der Textilveredelung für Werbe-,
Berufs- und Freizeitbekleidung.

Quelle: RW Textilservice
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Kornit-Avalanche 951 : Erste Installation im deutschsprachigem Raum

Das Wiener Textilveredelungsunternehmen promoteXx ist der erste Eigentümer der Druckmaschine Avalanche 951 im deutschsprachigem Raum. Der Digitaldirektdrucker des israelischen Herstellers Kornit Digital ist seit 2010 auf dem Markt (wir berichteten in der TVP 2/2011, S 46 -47) und ist derzeit der teuerste digitale Direktdrucker für Bekleidung. Nach Angaben von Kornit liegt der Preis für eine Anlage bei rund 210.000 Euro.
Bevor die Maschine in Wien bei promoteXx installiert wurde, war sie noch drei Tage lang bei der TV TecStyle Visions in Stuttgart auf dem Kornit-Messestand zu sehen. promoteXx-Geschäftsführer Mag. Werner Hintsteiner betonte, er sehe ein sehr großes Marktpotenzial für diese Druckmaschine. Seiner Einschätzung nach lohnt sich das System für Auflagen ab zehn T-Shirts, doch er hofft auch auf Aufträge mit einer Auflage von 1.000 oder gar 1.500 Stück. Bei einer Druckleistung von rund 100 schwarzen oder 200 weißen T-Shirts in der Stunde sei die Avalanche-Maschine sehr rentabel. Allerdings gesteht Hintsteiner ein, dass im Moment der Markt noch nicht ausreichend erschlossen sei. "Zunächst muss der Preis für bedruckte Textilien (Tinte) noch etwas nach unten gehen, dann werden wir einen ausreichend großen Wiederverkäuferstamm aufbauen können", so Hintsteiner in Stuttgart. Seien Druckpreise sollen um bis zu 30 Prozent sinken. Bisher bedruckt promoteXx T-Shirts mit anderen Digitaldrucker wie etwa dem Kornit-System 932 NDS-Thunder sowie auf Siebdruckanalgen. Wie Hintsteiner weiter sagte, können interessierte gerne Testmuster bei ihm anfordern. Die Kornit-Avalanche 951 ist eine reine Industriemaschine und wurde für die Produktion von Druckserien entwickelt. Das System arbeitet mit Öko-Tex 100 zertifizierten, formaldehydfreien Druckfarben von Kornit, die den umweltbewussten Produktionsgedanken von promoteXx ergänzen. Das Unternehmen legt großen Wert auf ökologische Produktionsweise und arbeitet in der Druckerei beispielsweise ausschließlich mit Öko-Strom. Als einen Vorteil des Druckers Avalanche 951 sieht Hintsteiner die acht Farb- und vier Weißdruckköpfe mit jeweils 256 Düsen, mit welchen sich gestochen scharfe 4C Drucke auf textilem Untergrund realisieren lassen. "Durch die einzigartige Kornit-Farbtechnologie ist es nun auch möglich, komplexe Grafikdrucke mit hauchzarten Pastelltönen sowie auch intensivste Voll töne auf den Textilien zu verewigen, zeigt sich Hintsteiner begeistert. Der Print ermöglicht auch die Veredelung mit einer Pallettengröße von bis zu 90 x 60 cm. So können etwa Rundumdrucke für Modeschaffende realisiert werden.

Quelle: TVP – Fachzeitschrift für Textilveredelung und Promotion, Ausgabe 2/2012
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Promotexx ökologisiert den Digitaldruck

Wien. Das Textildruckunternehmen Promotexx veredelt eigentlich Bioshirts im Siebdruck ökologisch und sozial nachhaltig. "Wir können jetzt auch im Digitaldirektdruck rohstoffschonender erzeugen", sagt Promotexx-Chef Werner Hintsteiner. Das Einzelunternehmen investierte jüngst mehr als 200.000 € in den neuen Drucker Kornit-Avalanche 951. Das ist der weltweit größte industrielle Digitaldirektdrucker.
Die Wiener Firma kann mit dem neuen Drucker erstmals mit formaldehydfreier Tinte produzieren. Formaldehyd ist der geläufigere Name für die giftige chemische Verbindung Methanal - sie gilt als krebserregend. "Die Tinte entspricht dem Textilsiegel Global Organic Textile Standard", sagt Hintsteiner. Dabei handelt es sich um ein Ökosiegel für die Herstellung von Textilien und Modeartikeln. Die Druckfarben des Kornit-Avalanche 951 sind außerdem nach dem Oeko-Tex Standard 100 zertifiziert, einem Prüflabel für Produkte, die unmittelbar mit der menschlichen Haut in Berührung kommen.
Chromfrei gegerbt
Der Kornit-Avalanche 951 kann erstmals auch Werkstoffe wie Leder, Leinen, Jeansstoff, Seide und Polyester mit vielschichtigen Grafiken veredeln. "Ich plane, chromfrei, mit pflanzlichen Mitteln gegerbtes Leder für den Digitaldirektdruck zu verwenden", sagt Hintsteiner. Die seit 2002 bestehende Firma setzte im Vorjahr rund 540.000 €um. Promotexx beschäftigt in Summe zehn Mitarbeiter an den Standorten in Wien, Graz und Villach.

Quelle: Wirtschaftsblatt, 2 März 2012
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Quantensprung im Textildrucks

Kornit Avalanche 591 heißt die 200.000-€-Investition, die – und das ist das Revolutionäre – Großformate von bis zu 90 x 60 cm realisieren kann. Acht Farb- und vier Weiß-Druckköpfe zu jeweils 256 Düsen bringen selbst komplexe Grafikdrucke gestochen scharf auf den textilen Untergrund – egal, ob in hauchzarten Pastellen oder in intensivsten Volltönen. Dabei lassen sich selbst Materialien wie Leder, Leinen, Denim, Seide oder Polyester veredeln. Durch die höhenverstellbaren Druckköpfe ist es möglich, auch Kappen, Hüte und bis zu fünf Zentimeter dicke Materialien (wie Taschen oder Kissen) problemlos zu bedrucken. Die gesamten Tinten sind Öko-Tex-100-zertifiziert und entsprechen somit den strengen Richtlinien für Produkte, die in direkten Kontakt mit der menschlichen Haut kommen. Damit ist es im Digitaldruck erstmals möglich, auf wasserbasierende formaldehydfreie Farbe für die Textilveredelung zurückzugreifen. Der weiche Textilgriff – z.B. beim fertigen T-Shirt – ist ein weiteres Asset. Neben der ausgezeichneten Qualität liegt ein weiterer Vorteil in den günstigen Kosten für Druckserien bis 1.500 Stück. Im direkten Vergleich mit herkömmlichem Siebdruck ist die Kornit-Technologie in den Kernbereichen der Qualität (Detailtreue, Farbbrillanz, Haptik) sowie auch beim Preis (bei mehrfärbigen Grafiken) weit überlegen. Was
PromoteXx ermöglicht, die Preise um bis zu 30 % zu reduzieren. Seit dem Gründungsjahr 2002 wuchs das einstige Ein-Mann-Unternehmen von Werner Hintsteiner (33) zu einem mittelständischen Vorzeigeunternehmen mit zehn Mitarbeitern. Das ganzheitliche Angebot von Siebdruck über Digital-Direktdruck bis hin zu Beflockung, Bestickung und Strassapplikation spiegelt das vielfältige Leistungsspektrum der Firma wider, die mittlerweile auch Standorte in Graz und Villach unterhält. Lag der Fokus bisher in der Textilveredelung für Werbe-, Berufs- und Freizeitbekleidung (mit Kunden wie Siemens, OMV, A1 Mobilkom oder Unicef), erweitert sich das Portfolio dank der Avalanche 591 nun auch um Modeschaffende, Designer und Kreativkünstler.
CD

Quelle: Österreichische Textilzeitung, 23 Februar 2012
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Ein Quantensprung im Bereich des Textildrucks

Ein Quantensprung im Bereich des Textildrucks
Werner Hintsteiner ist im deutschsprachigen Wirtschaftsraum der erste Eigentümer des derzeit größten industriellen DigitalDirektDruckers. Höhere Detailtreue und Farbbrillanz sowie günstigere Preise für Kunden.

Wien, Villach – Kreative Arbeit mit Farbe hat Werner Hintsteiner schon zu Schulzeiten fasziniert. Also hat er seine Leidenschaft zum Beruf gemacht und seine eigene Textildruckerei gegründet. Vom Ein-Mann-Betrieb zum mittelständischen Unternehmen mit zehn Mitarbeitern; von der Produktionsstätte im eigenen 45-Quadratmeter-Appartment zum 180 Quadratmeter großen Produktionsareal in Wien mit Filialen in Graz und Villach – der gebürtige Wernberger hat mit promoteXx eine beachtliche Entwicklung hingelegt. Nun ist Hintsteiner ein weiterer Schritt gelungen: Der 33 Jährige besitzt seit Kurzem die „Kornit-Avalanche 591“ ist damit erster Eigentümer eines solchen Gerätes im deutschsprachigen Wirtschaftsraum. Die Kornit-Avalanche 591 ist der weltweit größte industrielle DigitalDirektDrucker. Es werde damit direkt in Wien produziert – somit sei promoteXx Vorreiter im innovativen Textildrucksektor. Der Drucker punktet u.a. mit hoher Veredelungsqualität. Auch Produkte aus z.B. Leder oder Seide lassen sich mit komplexen Grafiken verzieren. In gewissen Bereichen sei es nun möglich, die Preise um bis zu 30 Prozent zu reduzieren. Nichts ändere sich indes am umweltbewussten Produktionsgedanken. PromoteXx hat zuletzt den Jahresumsatz stetig gesteigert – 2011 auf über 500.000 Euro.

Quelle: KTZ Donnerstag, 16 Februar 2012
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Veredelte Werbebekleidung als neue Visitenkarte

Wien. Der erste Eindruck zählt.  Unter diesem Aspekt möchte die Textildruckerei promoteXx mit innovativen Drucktechniken vor allem auch die Werbe- und Marketingbranche erreichen. „Unsere Leistung basiert auf hohem technischen Niveau unter der Berücksichtigung des Umweltschutzthemas“, bringt Geschäftsführer Werner Hintsteiner die Dienstleistung von promoteXx auf den Punkt.
Im Gespräch mit medianet spricht Hintsteiner über ihr technisches Know How im Vergleich zu Mitbewerbern und die Umsetzungsmöglichkeiten seiner Dienstleistung.

medianet: Herr Hintsteiner, Sie sagen, promoteXx ist die Nummer Eins im DigitalDruck 4c Bereich. Wie genau drückt sich das aus bzw. was unterscheidet Sie von ihren Marktbegleitern?
Werner Hintsteiner: Wir verfügen über den weltweit größten DigitalDirektDrucker. Im deutschsprachigen Wirtschaftsraum ist dies einzigartig. Weiters sind wir Vorreiter im DOG4C, da wir seit drei Jahren mit einer großen IndustrieDigitalDruckmaschine arbeiten.   

medianet: Kommen wir auf Ihr Portfolio zu sprechen. Inwiefern ist Ihre Dienstleistung für die Marketing- und Werbebranche interessant?
Hintsteiner: Unser Fokus liegt unter anderem in der Textilveredelung für Werbebekleidung. Wir bieten ein ganzheitliches Veredelungsangebot für Textilien an: von Siebdruck über DigitalDirektDruck bis hin zur Beflockung, Bestickung und Strassapplikation.

medianet: Was bedrucken Sie?
Hintsteiner: Neben Textil-Klassikern wie T-Shirts, Sweater, Jacken, Handtücher und Taschen bedrucken wir unter anderem auch Hüte und Baseballcaps, Banner, Klebefolien und Sticker, Lanyards (Schlüsselbänder).

medianet: Warum ist Ihr Unternehmen gerade für Auftraggeber aus der Marketing- und Werbebranche interessant?
Hintsteiner: Die Qualität der von uns angebotenen Kornit-Technologie ist einzigartig im Bereich des Textildrucks. Durch die brillante Farbintensität und der Detailtreue der gedruckten Motive, lassen sich für die Werbebranche aufwendig gestaltete Graphiken zu günstigen Preisen realisieren.        

medianet: Sie haben sich unter anderem dem Thema Umweltschutz/Ethik verschrieben. Sind „Investitionen“ dieser Art mittlerweile auch ein wichtiges Kriterium um Aufträge zu erhalten?
Hintsteiner: Schon zu Gründerzeiten war es wichtig, einen umweltbewussten Produktionsgedanken innerhalb des Unternehmens durchzusetzen. So wurden schon von Anfang an im Siebdruckverfahren ausschließlich Farbe ohne chemische Weichmacher verwendet. Die Umstellung auf die Kornit-Avalanche-Technologie ermöglichte eine noch umweltschonendere Veredelung der Textilien. Die Öko-Tex Standard 100 zertifizierte, auf wasserbasierende, und erstmals formaldehydfreie Tinte von Kornit rundet den Umweltschutzgedanken von uns ab.          

medianet: Zu Ihren Kunden zählen die Siemens AG, OMV, Kraftfood. Könnten Sie uns ein paar beispielhafte Aufträge nennen, und was genau Sie da gemacht haben?
Hintsteiner: Für Kraftfood wurde die Werbebekleidung für die Jahresversammlung der Vorstandsebene produziert. Für Caritas Salzburg haben wir Bio-Shirts für eine Werbeveranstaltung gemacht. Für Ravensburger wurde bestickte Berufsbekleidung angefertigt. Bei A1 handelte es sich um die Berufsbekleidung für die A1-Mitarbeiter und Textilien für Werbeveranstaltungen.            

medianet: Heute ist die ganze Welt online – wie weit ist es möglich, als Kunden via neue Kommunikationskanäle in den Produktionsprozess eingebunden zu werden?
Hintsteiner: Wir sind keine 0815-Online-Webshop-Textildruckerei. Wir möchten einen persönlichen und individuellen Kundenkontakt anbieten. Mit den Schauräumen in unseren Filialen sollen die Kunden davon überzeugt werden direkt bei einem der Standorte vorbei zu kommen. Die Onlinebestellung bzw. Anfrage wird durch einen Mitarbeiter aus der Auftragsabteilung bzw. durch mich persönlich abgewickelt.

medianet: Wie ist die Range bei der Auftragsgröße? und wie lange der Vorlauf bis ein Auftrag begonnen, bzw. beendet werden kann?
Hintsteiner: Die Range des Produktionsprozesses liegt zwischen einem individuellen Einzelstück und einer 1.500 Stück Serienfertigung im Digital-Direktdruckverfahren und im Siebdruckbereich ab 300 Stück bis 10.000 Stück.

medianet: Hatte diese Investition einen großen Einfluss auf Ihren Vorsprung auf Ihre Mitbewerber?
Hintsteiner: Ja, die Nachfrage danach ist stark gewachsen und den Marktbegleitern ist es nicht gelungen, die Qualitätsstandards und die Produktionskapazitäten von promoteXx zu erreichen, da ihnen das technologische Know-How auf diesem Sektor fehlt. Sie drucken zum überwiegenden Teil noch auf semiprofessionellen kleinen Desktop-DigitalDirektDruckern.

 medianet: Können Sie diese Qualitätsstandards genauer benennen?
Hintsteiner: Ja, darunter fällt die hohe Qualität des Druckmediums, über die Überwachung des Produktionsprozesses bis hin zur Einzelendabnahme durch den Produktionsleiter.

 medianet: Gibt es mittlerweile einen relevanten Markt für Aufträge aus diesem Bereich?
Hintsteiner: Ja, wir finden großen Anklang im Bereich der Modelabels, Großkonzerne und natürlich auch im Segment der Wiederverkäufer. Die Einstellung zum aktiven Umweltschutz und der Förderung der nachhaltigen Produktion ist vielen unserer Kunden ein großes Anliegen. Des Weiteren sucht der Kunde verstärkt nach einem umweltbewussten Produzenten. Der Trend geht klar in die richtige Richtung – der ökologisch-nachhaltigen und sozial-gerechten Produktion und des vermehrten Umweltschutzes.

medianet: Kommen wir jetzt zu Ihren Aufträgen. Wie darf man sich die Umsetzung eines Auftrages mit den Kunden konkret vorstellen?
Hintsteiner: Um die Vorstellung der kreativen Werbeagenturen in die Realität umzusetzen, wird bei jedem Auftrag ein Andruckmuster für die Agentur angefertigt. Dies dient der Abstimmung zwischen der Bildschirmgrafik, also der Vorstellung des Kunden, und der Realität, also der Farbintensität.

medianet: Wie sieht der weitere Verlauf aus, nach dem Sie den Auftrag an Land gezogen haben?
Hintsteiner: Vor Beginn der Produktion wird ein Andruckmuster realisiert und dem Kunden zugestellt. Erst bei vollständiger Zufriedenheit des Kunden über das Andruckmuster, wird der X-Press-Produktionsprozess eingeleitet und binnen zwei bis sieben Werktagen ist die Lieferung zur Abholung bereit. Die Kornit-Technologie erlaubt es uns auch flexibel auf die Wünsche von Kunden einzugehen. Es können zum Beispiel Änderungen der Druckposition oder Farbe und auch Adaptierungen von Grafiken vorgenommen werden.

medianet: Ist das eine besondere Leistung von Ihrer Textildruckerei?
Hintsteiner: Ja, das ist eben der große Vorteil im Vergleich zum Siebdruck – da in diesem Bereich einzelne Siebe angefertigt werden müssen und bei Änderungen die Produktion stillsteht, bis das betreffende Sieb neu angefertigt wurde. Das können wir umgehen.

medianet: Mit welchem Argument würden Sie Kunden von Ihrer Dienstleistung überzeugen?
Hintsteiner: Es ist zum Beispiel für Promotion-Events wichtig dem Kunden ein Gefühl der hochqualitativen Arbeit des Unternehmens zu vermitteln und somit das Vertrauen der potentiellen Kunden zu gewinnen. Dieser Professionalitätscharakter kann durch ein hochqualitativ veredeltes Textilprodukt zusätzlich verstärkt werden.

medianet: Für wen aus dem Marketing- und Werbebereich sind ihre Produkte/Dienstleistungen interessant?
Hintsteiner: Renommierte Werbeagenturen sind schon länger Kunden von uns. Vor allem unsere Qualitätsstandards erfüllen die hohen Kriterien der Mode- und Merchandisingbranche.  

medianet: Wie lange dauert der Vorlauf bis ein Auftrag begonnen, bzw. beendet werden kann?
Hintsteiner: Durch unser strategisches Produktionsmanagementkonzept, promoteX-Xpress, ist es möglich flexible Produktionen mit hohem Qualitätsstandard über einen effizienten Workflow umzusetzen. So kann ab Erhalt der eingegangenen Auftragsbestätigung, noch am gleichen Tag mit der Produktion begonnen werden.

 

Quelle: medianet, 14 Februar 2012
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